22. Oktober 2018

Studentische Arbeit: Modellierung, Analyse und Optimierung eines sCO2-Kreisprozesses

Ziel:

Das Ziel der Arbeit ist die Erstellung eines quasistationären und modularen Modelles eines Joule-Kreisprozesses mit dem Arbeitsmedium sCO2 (superkritisches CO2). Das Modell bildet die Grundlage für die Auslegung, Analyse und Optimierung des Kreislaufes.

 

Hintergrund:

Im Rahmen des BMWi-Projektes sCO2-QA und des EU-Projektes sCO2-Flex werden verschiedene sCO2 Kreisläufe analysiert. sCO2 ist ein vielversprechendes Arbeitsmedium für verschiedenste Anwendungen der nächsten Generation, sowohl im Bereich der regenerativen und konventionellen Energieerzeugung als auch der Reaktorsicherheit.

Im Rahmen der Arbeit soll ein quasistationäres Simulationsmodell eines einfachen Joule-Kreisprozesses auf der Basis von Komponentenmodellen entwickelt werden. Die Ergebnisse des Modells werden mit vorliegenden ATHLET- Simulationen (Analysis of THermal-hydraulics of LEaks and Transients) verglichen. Anschließend erfolgt die Analyse verschiedener Betriebszustände, Auslegungspunkte und die Optimierung des Kreislaufes. Aus den Ergebnissen können Rückschlüsse auf die optimale Auslegung und den Betrieb des Kreislaufes gezogen werden.

 

Vorgehensweise:

  • Recherche zur Modellierung von sCO2-Kreisläufen
  • Aufbau des modularen Modells
  • Vergleich der Ergebnisse mit dem Simulationscode ATHLET
  • Auslegung, Analyse und Optimierung
  • Diskussion der Ergebnisse
  • Ausarbeitung und Präsentation

 

Voraussetzungen:

  • Thermodynamik und Strömungsmechanik
  • Interesse am Simulieren und Modellieren
  • Gute Deutsch- oder Englischkenntnisse
  • Kenntnisse in Matlab/Simulink oder vergleichbar

 

Beginn: ab sofort

Nähere Informationen und die Kontaktdaten finden Sie auch in der Ausschreibung.

Dipl.-Ing.

Markus Hofer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Doktorand

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