15. November 2018

Studentische Arbeit: Experimentelle Untersuchung der Einflüsse nicht-kondensierbarer Gase auf die Kühlbarkeit von Schüttungen

Ziel:


Ziel dieser Arbeit ist die Modifikation eines bestehenden Versuchsstands zur Untersuchung der Einflüsse nicht- kondensierbarer Gase (NKG) auf die Kühlbarkeit von Schüttungen.
Mittels des modifizierten Versuchsstands werden die Einflüsse des Gasvolumenstroms und der spezifischen Stoffwerte verschiedener Gase (Luft, He, N2) auf die Kühlbarkeit einer Schüttung untersucht.

Hintergrund:


Im Verlauf eines schweren Reaktorstörfalls mit Kühlmittelverlust kann es zum Schmelzen des Reaktorkerns kommen, der dann ggf. im unteren Bereich des Reaktordruckbehälters (RDB) zu einem Schüttbett (Debris) erstarrt. Bei der Interaktion der Schmelze mit dem RDB kommt es zur Bildung von NKG die sich auf den Kühlvorgang der Schüttung auswirken. Im Rahmen der Reaktorsicherheitsforschung ist die Untersuchung der Abfuhr von Nachzerfallswärme aus einem Debris-Bett von entscheidender Bedeutung, um Vorhersagen über die Langzeitkühlbarkeit solcher Schüttungen treffen zu können.

 

Vorgehensweise:

  • Optimierung und Modifizierung des Quenchversuchsstands
  • Auslegung und Umsetzung einer homogenen Gaszuführung
  • Durchführung von Flutversuchen mit/ ohne Anwesenheit von NKG mit einer Variation der Parameter
  • Vergleich der Ergebnisse mit Literaturdaten

Voraussetzungen:

  • Sicherer Umgang mit CAD-Programmen (z. B. SolidWorks)
  • Handwerkliche Fähigkeiten und Geschick
  • Grundkenntnisse in der Messtechnik und Datenerfassung
  • Kreativität und Eigeninitiative

Beginn: ab sofort

Nähere Informationen und die Kontaktdaten finden Sie auch in der Ausschreibung.

M.Sc.

Markus Petroff

Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Doktorand

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