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7. August 2017; A. Mansour

Im Zusammenhang mit der Nachwärmeabfuhr in Kernkraftwerken sind insbesondere passive, autark arbeitende Wärmeabfuhrsysteme von Interesse, die aufgrund ihrer auf Naturgesetzen basierenden Funktionsweise (Schwerkraft, Naturkonvektion) im Vergleich zu aktiven wärmetechnischen Maßnahmen (Pumpenkreisläufe mit ent-sprechenden Wärmeübertragern) entscheidende Vorteile, wie z. B. keine Notwendigkeit einer externen Energieversorgung bieten.

Aufgrund ihres passiven Funktionsprinzips können Wärmerohre (Heat Pipes) oder Zwei-Phasen-Thermosiphons (Gravitationswärmerohr  ̶  einfachste Heat Pipe Bauform) als redundantes, inhärent sicheres Wärmeübertragungssystem eingesetzt werden. Am IKE wird daher zurzeit ein Versuchsstand aufgebaut, mit dem die Wärmeübertragungs-eigenschaften langer Wärmerohre untersucht werden soll.

Zur Unterstützung beim Aufbau und der Instrumentierung eines neuen Versuchsstands zur Untersuchung des Wärmetransportes mittels Wärmerohren wird eine studentische Hilfskraft gesucht.

 

Nähere Informationen sowie die Kontaktdaten finden Sie in der Ausschreibung.